Wie wählt man einen Roboterstaubsauger für sein Haus aus?

Warum sollte man seine Zeit damit verschwenden, selbst zu staubsaugen, wenn die Arbeit ganz von selbst erledigt werden kann? Das ist das Versprechen des Staubsaugerroboters und bedeutet eine echte Erleichterung bei der Hausarbeit. Um diese Investition jedoch richtig zu nutzen, ist es wichtig, die bestmögliche Wahl zu treffen.

Kriterien für die Auswahl des idealen Roboterstaubsaugers

Die besten Roboterstaubsauger werden Sie möglicherweise nicht zufriedenstellen, wenn Sie keine klare Vorstellung von Ihren Bedürfnissen haben. Hier sind die Merkmale, die Sie berücksichtigen sollten.

Das Navigationssystem

Sie haben die Wahl zwischen einer zufälligen Bewegung und einer mit einem Kartensystem. Im ersten Fall arbeitet der Staubsauger ein wenig zufällig und ändert seine Richtung nur, wenn ein Hindernis auftaucht. Die allerersten Staubsaugerroboter waren so konzipiert. Für eine Wohnung mit einer Fläche von weniger als 60 m² ist ein Roboterstaubsauger mit zufälliger Bewegung gut geeignet. Darüber hinaus kann er sich verirren.

Ein Staubsauger mit einem Kartensystem ist wesentlich genauer. Mit seinem Laser-Entfernungsmesser (LDS) und seiner optischen Kamera kann er das gesamte Haus kartografieren. Es ist viel fortschrittlicher und hat auch Apps, mit denen es sich im Raum orientieren und in alle Räume gehen kann, um zu putzen, ohne sich zu verlaufen. Er ist programmierbar und Sie können festlegen, zu welchen Zeiten er läuft oder wohin er verbannt wird.

Die Arten von Programmoptionen

Die Programmoptionen sind in Bezug auf Staubsaugerroboter sehr wichtig. Im Allgemeinen können Sie mit ihnen programmieren:

  • Die Tage, Stunden und die Zeit der Reinigung,
  • Die Räume, die gereinigt werden sollen,
  • Den Reinigungsmodus (entlang der Wände, Kreis, Auto usw.),

Je nach Gerät sind manche Programme noch umfangreicher und ermöglichen z. B. die Einstellung der Reinigungsleistung.

Die Anzahl der Fall- und Hindernissensoren.

Die Hindernissensoren befinden sich auf der Rückseite des Staubsaugerroboters und die Fallsensoren auf der Vorderseite. Je mehr Sensoren vorhanden sind, desto weniger Stürze hat das Gerät zu verzeichnen. Was die Hindernissensoren betrifft, so sind einige Infrarotsensoren und nur bei hellem Licht wirksam. Die leistungsfähigsten sind Ultraschallsensoren und sie funktionieren auch mitten in der Nacht gut. Es gibt auch Kameras und Gyroskope, die dem Gerät helfen, Stöße zu vermeiden und sich zu orientieren.

Das Saugsystem

Eine oder zwei Seitenbürsten sorgen dafür, dass der Roboterstaubsauger den Unrat in seine Hauptsaugöffnung leitet. An dieser Stelle kann sich auch eine Bürste befinden, um die Effizienz zu erhöhen. Das Gerät ist dann sehr leistungsstark auf einem Teppich oder Teppichboden.

Das Filtersystem

Es hängt von Ihren Bedürfnissen ab, aber es gibt drei Arten von Filtern. Die normalen sind die am weitesten verbreiteten, aber sie sind nicht antiallergen und können nicht alle Partikel zurückhalten. Das können HEPA-Filter, von denen es zwei Arten gibt: HEPA-Qualitätsfilter.

Die Kapazität des Staubsammlers

Bei Modellen mit geringer Kapazität sind es nur 200 ml und bei größeren Modellen können es auch 600 ml sein. All das ist sehr wenig, was bedeutet, dass Sie den Plastikbehälter relativ regelmäßig leeren müssen. Ein Roboterstaubsauger mit einer selbstentleerenden Ladestation kann hier eine große Hilfe sein. Es gibt auch eine Wischmopp-Funktion, die für mehr Effizienz sorgt.

Fazit

All diese Kriterien werden dabei helfen, das ideale Gerät zu finden. Einige Staubsaugerroboter sind jedoch sperriger als andere. Dabei handelt es sich häufig um Modelle mit einem Laser-Entfernungsmesser. Ihre Maße liegen zwischen 11 cm und 13 cm Höhe. Andere sind schlanker und erreichen nur eine Höhe von 5,7 cm. Die Batterie ist wiederaufladbar. Sie sollten auch darauf achten, ein Gerät mit einer möglichst langen Akkulaufzeit zu kaufen. Was das Gewicht betrifft, so gilt: Je schwerer, desto besser. Der bislang schwerste Roboter hat ein Gewicht von etwa 4 kg.

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Fred
Fred
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